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 Reimer, David - Transfer: Erstkontakt

Mit großer Freude habe ich das Buch von David Reimer gelesen. Für mich war es die erste Begegnung mit diesem Schriftsteller, allerdings sicher nicht die letzte. Die Idee zu der Geschichte ist zwar an sich nicht neu: Es wird ein Artefakt, dass das Wissen einer höher entwickelten Zivilisation, verbirgt, entdeckt. Doch die Kombination aus einer Abenteuergeschichte und Science Fiction Handlung ist mir so nur selten begegnet. Ich fand es absolut spannend. Die Abenteuergeschichte handelt von einigen Artefakten, die in Ägypten entdeckt worden sind. Bei archäologischen Ausgrabungen sind die Entdeckungen gemacht, die dafür sprechen, dass die Menschheit in der frühen Vergangenheit möglicherweise einen Einfluss höherentwickelten Zivilisation erfahren hat. Dieses Teil der Story erinnerte mich sehr an die Bücher von Douglas Preston und Lincoln Child, was ich als positiv werte. Das andere Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Mondmission, dabei geht es ebenfalls um ein Artefakt, doch auf der Marsoberfläche. Die Kapitel, die sich im Weltall und auf dem Mond abspielen, fand ich genauso fesselnd, hätte mir gewünscht, dass dieser Teil der Geschichte noch ausführlicher wäre. Der Roman bietet sowohl recht ruhige Erzählung als auch actiongeladenen Szenen, was eine gute Mischung ergibt. Alles in allem ein packender, gut durchdachter, fesselnder Roman, der leider einen kleinen Kritikpunkt aufweist. Dies ist das 1. Teil einer Reihe, das wird aus dem Schluss der Geschichte mehr als deutlich und leider habe ich keine Information dazu gefunden, wann es mit der Fortsetzung weitergeht. Empfehlen würde ich diesen Roman dennoch, ein sehr gut gelungenes Science-Fiction-Buch.


Mous, Mirjam -  Re-Place 

  Die Geschichte beginnt spannend. Der große Bruder von Melvin Junior hat ein Hobby, das auch Melvin interessiert. Otis entdeckt leerstehenden, verlassenen Gebäude, um dort Fotos und Videos zu drehen. Das Geheimnisvolle an der Sache spricht beide Jugendlichen an. Wie ist die Geschichte des Ortes, der Menschen, die dort gelebt haben? Als Otis ein sehr vielversprechendes Gebäude, das er als Jägerhaus tauft, entdeckt, wollen beide Brüder, ausgerüstet mit Taschenlampen, Seilen, Kamera und einem Stativ für bessere Bilder, zu der "Expedition" aufbrechen. Doch es kommt anders als geplant. Genau an dem Tag geschieht ein Autounfall, Otis wird angefahren und kommt ums Leben. Melvin Junior bricht dennoch zu dem verlassenen Jägerhaus auf, um seinen Bruder und seine Leidenschaft zu ehren. Dort geschieht jedoch unerwartetes und er gerät in einen Zeitreisetunnel... 

Die Idee zu der Geschichte fand ich sehr ansprechend. Kurze, knackige Kapitel, stellenweise mit einem Cliffhänger, sorgten dafür, dass das Interesse an dem Roman aufrecht gehalten wird. Die Geschichte ist emotional und actionreich. Es ist eine fantasievolle Geschichte, bei der ich stellenweise Schwierigkeiten mit der Glaubwürdigkeit hatte. Für mich gab es Elemente, die besser gewirkt hätten, wenn die mehr erklärt worden wäre, und nicht als gegeben hingenommen werden mussten. Der Roman wird für Kinder ab 12 Jahren empfohlen und ich finde, dass für junge Leser diese Geschichte eine Menge Lesespaß mit sich bringt. Alles in allem eine volle Überraschungen-Geschichte, wo sich am Ende alles zusammenfügt.