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 Morton, Chris - Deep Sleep. Codename: White Knight

Das zugrunde liegendes Thema: Schläfer - ist für die Liebhaber von Politthriller und Agentengeschichten gut bekannt. Auch in dem Roman "Codename: White Knight" bedient sich der Autor dieser von der Öffentlichkeit meist verborgenen, jedoch in der Terrorwelt häufiger vorkommenden Tatsache. In dieser Geschichte ist die Thematik noch brisanter, da es sich dabei um Jugendliche handelt, die zu den Schläfern ausgebildet worden sind, und ohne dies zu wissen, in der normalen Welt auf ihren Auftrag warten. So auch der Hauptcharakter der Geschichte, Ian Brown, der übrigens sehr sympathisch wirkt, auch wenn er zu Beginn der Story, desorientiert und unbeholfen auftritt. Allerdings nur in Bezug auf die eigene Person, die viele Fragen aufwirft, denn er kann sich an seine Vergangenheit nicht erinnern, was seine Fertigkeiten im Umgang mit Bedrohung angeht, ist der Junge alles andere als ein unbeholfener Anfänger. Als die Anschläge, die von Jugendlichen, ausgeübt werden, sich häufen, werden zwei ehemaligen CIA Agenten darauf aufmerksam und versuchen herauszufinden, um welches Schläfer Programm es sich dabei handelt...

Der Roman wird in einem sehr hohen Tempo erzählt, sodass die Atmosphäre actiongeladen wirkt. Dazu trägt die abwechselnde, rasante Handlung bei. Die unterschiedliche Erzählstränge werden geschickt miteinander verknüpft und bieten Abwechslung an. Mir hat jedoch mehr die Charakterentwicklung gefallen und die Darstellung der Hauptprotagonisten. Der Schreibstil der Geschichte ist so bildhaft, mit Liebe zum Detail von Actionszenen, dass man als Leser das Gefühl hat, einen Film anzuschauen. Ich muss dazu sagen, dass ich diese Reihe ganz sicher gerne als Film gesehen hätte. Manche Aspekte des Romans bleiben im Dunklen, das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass dies hier nur das 1. Teil einer Reihe ist. Das Buch ist nicht nur für junge Leser gedacht. Ich wurde gut unterhalten und würde bei Lust auf eine actionreiche Geschichte, diesen Auftakt einer Reihe gerne weiterempfehlen.

 Christopher Reich - Böse Täuschung

Über den Autor:

Christopher Reich ist ein US-amerikanischer Autor. Seine Bücher wurden in 20 Sprachen übersetzt und waren mehrfach New York Times-Bestseller.

Kurzbeschreibung:

 Eine Lawine in den Schweizer Alpen reißt Jonathan Ransom und seine Frau Emma in die Tiefe. Jonathan überlebt, Emma verschwindet spurlos. Sie wird für tot erklärt. In einem Schließfach entdeckt Jonathan Beweise dafür, dass seine Frau seit Jahren ein Doppelleben führt. Je mehr er über ihre geheime Identität erfährt, desto weniger glaubt er, dass sie wirklich tot ist ...

Meine Gedanken zu dem Roman:

Achtung: Dieses Buch ist schon mal unter dem Titel "Geblendet" erschienen. Jetzt aber auch als Ebook erhältlich. Für mich persönlich sehr schön. 

Soweit ich es beurteilen kann, legt der Autor mit dem Roman einen soliden Agenten-Spionagethriller vor. Dieses Genre lese ich seltener, aber die Thematik fand ich interessant, außerdem aus der Kurzbeschreibung war mir nicht ganz klar, wohin die Reise geht. Doch wenn Schlüsselworte wie Berg, Lawine, Bergsteiger aufkommen, bin ich auf jeden Fall dabei.

Der Anfang fand ich ausgesprochen spannend: Das Paar Ransom, Jonathan und Emma sind Hobbybergsteiger, sonst arbeiten sie in einem Krankenhaus, sie als Krankenschwester im Verwaltungsbereich, er als ein erfolgreicher Chirurg. Als die eine Reise in Schweizer Alpen unternehmen, um Bergsteigen, kommt es zu einem Unwetter, und zwar Sturm mit einem Schneerutsch, das böse endet. Die Frau des Hauptcharakters ist schwer verletzt, und er muss Hilfe holen... So beginnt die Geschichte. 

Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es unübersichtlicher. Die Szenerie wird, nach meinem Geschmack, viel zu ausführlich beschrieben, so man sich in der Handlung verliert, und den roten Faden verliert. Für mich war der Thriller zu komplex, ich konnte der Geschichte schlecht folgen. Außerdem fand ich einige Ungereimtheiten, wie zum Beispiel, dass der Chirurg, der seine Hände über alles schützen muss, zu einem Supermann mutiert. Das fand ich unglaubwürdig. Doch die Geschichte mit seiner Frau, die eigentlich nicht die war, für die er sie gehalten hat, fand ich sehr fesselnd. 

Für die Liebhaber der komplexen, verworrenen Spionagethriller wäre es eine sehr gute Lektüre. 4 Sterne. Doch von mir persönlich leider nur 3, ich hatte Schwierigkeiten dem roten Faden zu folgen.

 



 Gruber, Andreas - Der Angriff

 


Das vorliegende Buch ist das 1. Teil der "Last Line of Defense" Trilogie. Ein absolut gelungener Auftakt einer Trilogie, die den Leser in atemberaubende Abenteuer entführt. Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass das Tempo der Geschichte phänomenal ist, was ich unglaublich gerne habe. Es gibt keinen einzigen Satz oder Moment, der einem langweilig vorkommt. Bei diesem Buch gilt buchstäblich der Satz: Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Mir erging es so. An einem Sonntag weg inhaliert, so viel Spaß ich an der Geschichte hatte. Überraschend von der Thematik her: Junge Menschen, quasi noch Teenager, werden zu einer Sondereinheit ausgebildet. Die wurden anhand der Fähigkeiten und Talenten, über die sie schon verfügten, ausgewählt. Überzeugend in dem Erzähltempo und der Menge an unerwarteten Wendungen. Und interessant in dem Wechsel der zwei Erzählebenen. Der eine Strang kümmert sich um die Gegenwart, und parallel dazu wird die Geschichte aus der nicht weit entfernten Vergangenheit erzählt.  

Gekonnt berichtet der Autor von der Protagonisten, die jeweils individuellen Charakterzüge hatten, über die interessante Schauplätze, über die Auseinandersetzungen mit den Feinden. Detailliert, aber nicht pedantisch, sondern sehr lebendig. Wäre ich ein Produzent, hätte ich diese Reihe unbedingt verfilmt. Schon beim Lesen erlebte ich großes Kino. 

Die Kombination von fesselnder Handlung, lebendigen Charakteren und packenden Erzählstil ist bei Andreas Gruber unschlagbar. Großes Vergnügen, kann ich jedem Liebhaber von Action-Thriller empfehlen. Ich bin begeistert. Von mir gibt es volle Punktezahl. Und Freude auf die folgenden Teile der Serie. 


 Christopher Reich - Böse Täuschung


Über den Autor:
Christopher Reich ist ein US-amerikanischer Autor. Seine Bücher wurden in 20 Sprachen übersetzt und waren mehrfach New York Times-Bestseller.


Kurzbeschreibung:

 Eine Lawine in den Schweizer Alpen reißt Jonathan Ransom und seine Frau Emma in die Tiefe. Jonathan überlebt, Emma verschwindet spurlos. Sie wird für tot erklärt. In einem Schließfach entdeckt Jonathan Beweise dafür, dass seine Frau seit Jahren ein Doppelleben führt. Je mehr er über ihre geheime Identität erfährt, desto weniger glaubt er, dass sie wirklich tot ist ...


Meine Gedanken zu dem Roman:
Achtung: Dieses Buch ist schon mal unter dem Titel "Geblendet" erschienen. Jetzt aber auch als Ebook erhältlich. Für mich persönlich sehr schön. 

Soweit ich es beurteilen kann, legt der Autor mit dem Roman einen soliden Agenten-Spionagethriller vor. Dieses Genre lese ich seltener, aber die Thematik fand ich interessant, außerdem aus der Kurzbeschreibung war mir nicht ganz klar, wohin die Reise geht. Doch wenn Schlüsselworte wie Berg, Lawine, Bergsteiger aufkommen, bin ich auf jeden Fall dabei.


Der Anfang fand ich ausgesprochen spannend: Das Paar Ransom, Jonathan und Emma sind Hobbybergsteiger, sonst arbeiten sie in einem Krankenhaus, sie als Krankenschwester im Verwaltungsbereich, er als ein erfolgreicher Chirurg. Als die eine Reise in Schweizer Alpen unternehmen, um Bergsteigen, kommt es zu einem Unwetter, und zwar Sturm mit einem Schneerutsch, das böse endet. Die Frau des Hauptcharakters ist schwer verletzt, und er muss Hilfe holen... So beginnt die Geschichte. 


Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es unübersichtlicher. Die Szenerie wird, nach meinem Geschmack, viel zu ausführlich beschrieben, so man sich in der Handlung verliert, und den roten Faden verliert. Für mich war der Thriller zu komplex, ich konnte der Geschichte schlecht folgen. Außerdem fand ich einige Ungereimtheiten, wie zum Beispiel, dass der Chirurg, der seine Hände über alles schützen muss, zu einem Supermann mutiert. Das fand ich unglaubwürdig. Doch die Geschichte mit seiner Frau, die eigentlich nicht die war, für die er sie gehalten hat, fand ich sehr fesselnd. 


Für die Liebhaber der komplexen, verworrenen Spionagethriller wäre es eine sehr gute Lektüre. 4 Sterne. Doch von mir persönlich leider nur 3, ich hatte Schwierigkeiten dem roten Faden zu folgen.


 Matthias Elling- Trance


 

Über den Autor:

Matthias Elling ist ein deutscher Thrillerautor. Er studierte interaktives Design und verbale Kommunikation und arbeitet inzwischen hauptberuflich als Schriftsteller. Er lebt in Süddeutschland.Im Nachwort erfährt man weitere Details über den Autor und die Arbeit an diesem Roman.

Kurzbeschreibung:

Ein Hacker-Kollektiv, das sich im Kampf gegen den Klimawandel radikalisiert hat, plant einen fatalen Angriff, der viele Menschenleben kosten wird. Ihre Waffe: ein gecodetes Lied, das alle, die es hören, umgehend in den Suizid treibt. Werden ihre Forderungen nicht binnen einer Frist erfüllt, sind die Hacker bereit, ihr Todeslied global auszusenden. BND-Agent Danny Erichsen, der selbst ein Attentat der Gruppe nur knapp überlebt hat, macht Jagd auf die Strippenzieher. Ihm wird eine eigenwillige Ex-Agentin zur Seite gestellt, die bei einem Einsatz vor vielen Jahren ihr Gehör verloren hat. Doch bald ist die Hackergruppe nicht der einzige Gegenspieler der Agenten ... und die gesetzte Deadline rückt immer näher.

Meine Gedanken zu dem Roman:

Beim Wort „Hacker“ muss man mich nicht zweimal bieten, ein Buch zu lesen. Mache ich mit großer Freude und brennendem Interesse.

Doch wenn man sich das Thema auf der Zunge zergehen lässt, dann ist es um einen Thriller Liebhaber geschehen. Das muss man sich erst mal ausdenken: Ein Lied, eine Abfolge von Tönen dazu zu missbrauchen, um die Menschen in solche Ausweglosigkeit und Leere zu treiben, dass die sich freiwillig das Leben nehmen. Ich fand die Idee grandios. Nennt mich gerne sonderbar, doch die Vorstellung, dass die Töne so weit in das Bewusstsein eingreifen können, ist schon sehr beunruhigend.

In dem Roman übrigens wird zu dem Thema: Suizid, Bezug genommen, und der Leser erfährt, dass solche Lieder tatsächlich in der Geschichte schon gab, zwar nicht in dem vergleichbaren Ausmaß, doch recht brisant.

In der Geschichte geht es um eine Hackergruppe, die sich als Klimaaktivisten bezeichnet, und bereit ist, soweit zu gehen, die Menschheit bei ihrem Kampf zu opfern. 48 Stunden haben fast 200 Staaten, um zu einer Einigung zu kommen, und ein vernünftiges Konzept auszuarbeiten, um das Klima tatsächlich zu retten. Der Hauptcharakter Danny Erichsen der Geschichte hat ein bewegendes Leben hinter sich um bringt einiges an Erfahrung mit, um nach den Terroristen zu fanden. Sehr gut hat es mir gefallen, dass wir mal hier mit einem Agenten zu tun haben, der nicht über Zauberkräfte verfügt. Der Hauptteil der Story besteht aus actionreichen, abwechslungsreichen Handlungen, hauptsächlich Jagd nach den verantwortlichen Hacker und vielen unerwarteten Wendungen.

Auch wenn der Einstieg in die Geschichte für mich ausgesprochen spannend und interessant war, so fand ich das mittlere Teil etwas in die Länge gezogen. Ich hätte den Roman ein wenig gekürzt, denn die wiederholten Handlungen tragen nicht zu der fesselnden Unterhaltung bei. Doch davon gab es nicht allzu viele. Das Thema: Hacken wurde zwar angeschnitten und in etwa vorgestellt, doch ich wäre nicht abgeneigt, ausführlicher darüber zu lesen. Das ist allerdings rein persönliche Vorliebe.

Alles in allem ein gelungener Roman zu einem ungewöhnlichen Thema, den ich gerne an die Liebhaber empfehlen würde.

Versuch einer neutralen Bewertung: Dieser Unterhaltungsroman ist Matthias Elling definitiv gut gelungen. Ich bin gespannt, welche Ideen dem Autor in der Zukunft noch einfallen. Temporeiche und fesselnde Handlung. Es gibt 4,5 Sterne.  

Mein persönliches Empfinden: Da ich von der Idee fasziniert war, hätte ich mehr fachliches Wissen und Recherche gewünscht, und zwar zu allen Themen des Romans. Doch recht unterhaltsam fand ich die Geschichte auf jeden Fall. Von mir gibt es 4 Sterne.