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Diem, Stefanie - Fairies. Kristallblau

  Dies ist ein Auftakt zu einer spannenden Fantasy Reihe. Mit großem Vergnügen habe ich das erste Teil gelesen. Erzählt wird Geschichte eines Mädchens, das in Wirklichkeit eine noch nicht erwachte Fairy ist. Als Sophie, die Hauptprotagonistin dieses Romans, nach dem Schulabschluss mit ihren Freundinnen zum Feiern nach Spanien reist, trifft sie auf einen attraktiven und charismatischen Taylor, der sie in Bezug auf ihr Wesen aufklärt. Das Mädchen kann sich entscheiden, ob sie weiterhin ein Leben als Mensch führt, oder sich für das Dasein als magische Fairy entscheidet. Auch wenn diese Entscheidung nicht leicht fällt, ist Sophie klar, dass sie ihr Wesen erkunden möchte und eine echte Fairy, mit all den zauberhaften Eigenschaften, sein möchte. Somit beginnt das Abenteuer für eine junge Fairy... 

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Überhaupt möchte ich anmerken, dass dieser Roman von Leichtigkeit gezeichnet ist. Sehr angenehm zu lesen und schön unbeschwert. Die Wesen sind zauberhaft und wunderschön, jeder verfügt über eigenen magische Kräfte. Auch wenn das Wort "schön" in diesem Roman beinahe zu oft erscheint, so hat es mich nicht im Geringsten gestört, denn dadurch hatte ich das Gefühl, die Schönheit der magischen Wesen vor dem inneren Auge zu sehen und dies auch zu genießen. Die Idee zu dieser Geschichte ist vielleicht nicht aufgefallen, doch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Der Kampf zwischen gut und böse sorgt für spannende Unterhaltung. Ich werde mit großem Vergnügen auch weitere Teile dieser interessanten Reihe lesen. Für die Liebhaber von Fantasy Geschichten sehr zu empfehlen. 

Meyer, Margaret -  Die Hexen von Cleftwater

Wir schreiben das Jahr 1645. In einem kleinen Dorf Cleftwater lebt fast ihr ganzes Leben schon ältere Frau als Hebamme und Heilerin. Das Leben ist von täglichen Herausforderungen bestimmt, doch Martha, die Hauptprotagonistin, schlägt sich wacker und hat ihr Leben in Dienst von kranken oder schwangeren Frauen gestellt. Sie selbst leidet Schmerzen, die sie dazu veranlassen, sich mit Zeichen verständlich zu machen. Doch eines Tages kommt das Unglück in ihr Dorf. Der Hexenjäger Silas Makepeace kommt in ihr Ort und ist entschlossen, das Dorf von Hexen zu befreien. Die Hexenjagd ist eröffnet. Auch Martha ist in Gefahr. Ihre ganze Hoffnung setzt sie in die Wachspuppe, die von ihrer Mutter ihr geblieben ist, und sie von Unglück beschützen soll... 

Von der Thematik her hat mich der Roman sehr angesprochen. Doch leider sprang der Funke nicht über. Die Erzählung erschien mir unkonzentriert auf das Wichtigste, vielmehr verliert sich die Autorin in Wiederholungen, überflüssigen Überlegungen und Stagnation. Die Geschichte bewegte sich kaum voran. Das Thema Aberglauben wäre sehr interessant, falls es deutlicher ausgearbeitet wäre. So blieb die Geschichte größtenteils in der Schwebe und ohne einen Spannungsbogen. Allerdings bietet die Autorin eine Reihe von interessanten Fakten zu dem Thema Hexenverfolgung.

 Dawson, J.R. - Sparks: Die Magie der Funken

Eine ungewöhnliche Geschichte, die mir gut gefiel. Erzählt wird von der magischen Welt der Sparks, so werden die Menschen, die magische Kräfte entwickelt haben, bezeichnet. Einer von ihnen gründet einen besonderen Zirkus, ein Ort, an dem diese Menschen ihre Fähigkeiten, von Heilen bis zu Zukunftsvoraussagen, ausleben und präsentieren. Mit dem Zirkus reist die Truppe von einer Stadt zu der Nächsten, bis zu dem Punkt, an dem die sich Sorgen um den drohenden Krieg machen müssen...

Es hat mir sehr gut gefallen, dass in Zentrum der Geschichte nicht die Zauberei oder Magie gerückt ist, sondern die bildhafte und interessante Charaktere. Mit Spannung verfolgte ich deren Verhaltensweisen, Handlungen und Worte. Ein wichtiges Ziel verbindet die Protagonisten: Die wollen alle die Welt etwas besser machen. Der Autorin ist eine tiefgründige Geschichte, die einen berühren kann, gelungen. Ein wenig Probleme hatte ich mit dem Erzähltempo, doch dies hängt mit meinen Vorlieben zusammen. Alles in allem ein lesenswerter Roman, der ein ungewöhnliches Thema behandelt. Schön zu lesen.

 Gier, Kerstin - Vergissmeinnicht: Was man bei Licht nicht sehen kann

Eine neue Reihe von Kerstin Gier. Bei dieser Autorin bin ich immer dabei, denn sie hat ausgefallene Ideen und kann fesselnd erzählen. Auch hier haben wir einen Roman voller Magie und Abenteuer. Quinn und Matilda sind die Hauptcharaktere dieses Romans. Im Leben von dem Jungen geschehen sonderbare Dinge, er wird von fremden Menschen angesprochen, es werden Andeutungen, die er erst nicht einordnen kann, gemacht, und er wird verfolgt. Außerdem siehe er Dinge, die andere nicht wahrnehmen. Matilda, die seit Jahren in Quinn verliebt ist, kommt nach seinem Unfall in seine Nähe und zu zweit beschreiten sie die folgende fantastische Handlung. 

Der Beginn der Geschichte gestaltete sich meiner Meinung nach, etwas holprig. Gefühlsmäßig hat die Einleitung in die eigentliche Geschichte zu lange gedauert, was wohl daran liegt, dass dieser Roman der Auftakt einer Serie ist. Dennoch ist Erzählstil der Autorin sehr packend. Dabei gestaltet sie ihre Figuren sehr liebevoll und die Handlung ist von einer Herzlichkeit gezeichnet. Die Protagonisten bleiben dem Leser nicht fern, recht schnell fiebert und freut man sich mit ihnen. 

Was ich besonders loben möchte, ist die humorvolle und schlagfertige Art, einige Dinge zu zeichnen. Was mir sehr gut gefallen hat. Locker und unterhaltsam. Ein wunderbarer Roman einer tollen Autorin.