Koontz, Dean - After Death
„After Death“ von Dean Koontz erzählt von einem Mann, der nach einem eigentlich tödlichen Ereignis unerklärlich ins Leben zurückkehrt und dabei Fähigkeiten entwickelt, die ihn ebenso verwirren wie gefährlich machen. Während er versucht zu begreifen, was mit ihm geschehen ist, gerät er in eine Verfolgungsjagd zwischen Organisationen, die seine neue Existenz kontrollieren wollen, und er muss herausfinden, ob sein Überleben ein Geschenk oder ein schwerer Fluch ist.
Trotz dieser vielversprechenden Ausgangslage schafft es der Roman jedoch kaum, echte Spannung aufzubauen. Statt eines mitreißenden Thrillers entsteht eine eher träge Erzählung, die durch verschachtelte Sätze und langatmige, oft verlegene Beschreibungen an Tempo verliert und häufig ins Leere läuft.
Die Handlung wirkt ziellos, Nebenfiguren bleiben blass, und auch die übernatürlichen Elemente entfalten nicht die Intensität, die man erwartet. So entsteht der Eindruck eines Buches, das interessante Ideen besitzt, sie aber weder klar noch packend ausarbeitet und dadurch weit hinter dem Niveau früherer Werke des Autors zurückbleibt. Enttäuschend.
Joss Stirling entwirft mit „Die Macht der Seelen“ eine romantische Fantasywelt, in der junge Menschen mit besonderen, telepathischen Fähigkeiten – den sogenannten Savants – ihre Seelenpartner finden müssen, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Der Auftakt „Finding Sky“ führt in diese Welt ein: Die schüchterne Sky begegnet dem geheimnisvollen Zed Benedict, der behauptet, sie sei seine „Seeleneinzige“. Zwischen Highschool-Alltag, Liebesdrama und übernatürlichen Gefahren entfaltet sich eine typische Mischung aus Romantik, Spannung und Coming-of-Age.